Thema: AAH-Bundeshüten 2010 in Sachsen-Anhalt |
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Ja, und?
Dafür sind die Schafe alle weiblich!
Und bei den Hunden steht es 50 : 50
Ich denke, damit können wir dann leben, oder?
Herzlicher Gruß von Susanne
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Thema: Tiger |
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So, Leute,
ich denke, wenn es nun nur noch darum geht, einander "Freundlichkeiten" an den Kopf zu werfen, können wir das Thema für beendet erklären und den Thread schließen. Es ist alles gesagt, oder?
Und noch einmal zur allgemeinen Beruhigung und um dem Geschrei ein Ende zu setzen:
Ja, das Thema steht auf der nächsten Tagesordnung der Bundessitzung und ist bereits mit Hintergrundinformationen im Postverteiler an die Landesvorsitzenden und Zuchtwarte.
Ja, es wird auch weiter etwas geschehen, es geschieht schon die ganze Zeit etwas, sonst gäbe es die AAH nämlich nicht. Und nun öffentlich in hektischen Aktionismus zu verfallen nur um zu beweisen, dass etwas "getan" wird - was bringt das?
Also: verlegt eure Aktivitäten und die Zeit am Rechner doch bitte wieder in die konstruktive, positive Richtung.
Kleine Anekdote zum Schluss: gestern rief mich ein Tierarzt (!!) an, völlig verwundert darüber, dass es bei der Verpaarung von grau-gefleckten Hunden zu Gesundheitsproblemen kommen kann. In seinem letzten Wurf ist ein taubes, halb-blindes (aber ansonsten doch so putzmunteres) Hündchen herausgekommen. Ich dachte, ich fall aus allen Wolken! Aber von der Merle-Problematik hatte der tatsächlich noch nie gehört. Fiel mir nur noch wenig zu ein.......
Wie ihr seht, es gibt an allen Fronten noch viel zu tun. Also, setzt euch hin und schreibt an die Hundezeitschriften, Tierärzteblätter und was es sonst noch so gibt. Bereitet Handzettel vor für Tierarztpraxen und legt sie beim Bundeshüten aus, schreibt Plakate oder lasst euch sonst noch etwas einfallen. Ich werde von meiner Seite ebenfalls tun, was ich kann.
Susanne
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Thema: AAH-Bundeshüten 2010 in Sachsen-Anhalt |
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So, nun stehen alle Beteiligten fest:
Baden-Württemberg: Herbert Schaible
Bayern: Sascha Gäbler
Brandenburg: Bernd Weise
Hessen: Frank Meyenberg
Mecklenburg-Vorpommern: Riko Nöller
Niedersachsen: André Schwendel
Nordrhein-Westfalen: Tobias Kämper (oder Kemper?)
Rheinland-Pfalz: Jürgen Benner
Sachsen-Anhalt: Martin Winz
Sachsen: Andreas Walter
Thüringen: Peter Knauth
Das wird eine spannende Veranstaltung und es ist besonders schön, dass tatsächlich aus allen Landesverbänden der AAH ein Teilnehmer entsendet werden kann.
Hut ab vor allen, die sich qualifziert haben und ein riesengroßes "Danke schön" an die Teilnehmer der Landesleistungshüten für die Zeit, die ihr investiert habt und euer Engagement!
Vielen Dank auch an alle, die sich an der Arbeit rund um die Hüteveranstaltungen beteiligen, nur so können diese besonderen Veranstaltungen auch in Zukunft stattfinden!
Herzliche Grüße, na dann, bis in 14 Tagen in Sachsen-Anhalt,
Susanne
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Thema: Tiger |
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Hallo Dagmar,
na, die Hunde sind ja wirklich ein übles Bild des Jammers. Da dreht sich mir der Magen um. Wo kamen die Hunde her?
Es kam in dieser Diskussion die Frage auf, wie denn die Zuchtwarte und Vorsitzenden damit umgehen, wenn Fehler bei der Zuchtplanung bekannt werden, Verstöße gegen die Satzung oder ähnliches. Ich habe das bislang immer folgendermaßen erlebt:
In der Regel laufen diese Informationen in der Geschäftststelle zusammen, der Stand der Dinge wird über e-mail verteilt und das Thema steht auf der Tagesordnung zur nächsten Sitzung. Ist es ein Problem im Landesverband bleibt es dort, betrifft es den Bundesverband, geht es an alle.
Alle Vorsitzenden und Zuchtwarte bekommen dann Informationen zu dem Thema und Verweise auf die Hintergründe und Probleme, die sich daraus ergeben. Dann wird geredet, die Auswirkungen erklärt, kritisiert, gestritten, Veränderungen formuliert und beschlossen und weiter gemacht mit neuem Bewusstsein und mit mehr Umsicht. Ohne großes Aufheben und ohne jeden Kommentar im Forum.
Es werden weder öffentliche Hetzjagden veranstaltet noch wird irgend jemand von offizieller Seite aus an den Pranger gestellt werden. Denn die meisten in der AAH geben von dem Wenigen was sie haben trotzdem viel, viel Zeit und Geld für die Erhaltung der Altdeutschen.
Es wurden Züchter ausgeschlossen, die nachweislich der Zucht und den Hunden schadeten. Es werden Hunde im Zuchtbuch gesperrt, wenn gesundheitliche Probleme festgestellt werden. Anderes wird versucht, einvernehmlich zu regeln. Letzten Endes kann auch die motivierteste Interessengemeinschaft niemanden davon abhalten, schlechte Hunde zur Zucht einzusetzen oder die Satzung zu missachten. Dann muss wieder gehandelt werden.
Es wird versucht, dabei den bestmöglichen Weg zu gehen, um viele Schäfer und deren Hunde in die Zucht mit einzubeziehen und in der Zucht zu halten, um den Genpool groß zu halten und gleichzeitig zu bewahren, was über Jahrzehnte aufgebaut wurde. Das ist ein Eiertanz, vor allem mit so vielen Menschen im Boot, die doch recht unterschiedliche Ideen zum Thema Hundezucht haben.
Da sind dann auch mal Züchter dabei, deren Zuchtplanungen mehr von praktischen Erwägungen geprägt sind als von den Erkenntnissen der Hundezucht. Alle rauswerfen?
Nachdenkliche Grüße
Susanne
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Thema: Tiger |
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Hallo zusammen,
da die Zuchtwarte diese Geschichte alles andere als kalt lässt, habe ich mich mit dem zuständigen Zuchtwart in Verbindung gesetzt und bekam die Antwort, dass die Verpaarung erst nach langen Gesprächen mit dem Züchter und dem Amtsvorgänger zustande kam und dann auch eingetragen wurde, da große Erwartungen in die Verpaarung gesetzt wurde.
Die Vorfahren der Hunde sind bekannt und gute Arbeiter, in der Vaterlinie sind die meisten Hunde schwarz. Das zeigte sich dann auch im Wurf: es fielen 4 Schwarze, 2 Schwarzgrautiger und 2 Tiger mit weißen Abzeichen.
Die kommenden Verpaarungen, falls gewünscht, unterliegen den üblichen Regeln, wobei ein besonderes Augenmerk der Gesundheit dieser Tiere gilt (wie sonst auch) und eine weitere Verpaarung nicht zu früh angesetzt und Zuchtpartner nach sorgfältiger Beratung gewählt werden sollten.
Herzliche Grüße
Susanne
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Thema: Hüten - Wehren |
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Hallo Heidi,
die meisten Schäfer, die ich kenne, bevorzugen klar den still arbeitenden Hund.
Und ich glaube nicht, dass der Hund seinen Weg bewacht. Lässt man die Hunde zu wenig gebremst den Trieben folgen, beginnen die meisten früher oder später mit dem Töten.
Und wie es der Wolf auch immer tun mag: der Hund schreibt schon lange seine eigene Geschichte.
Gruß von Susanne
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Thema: Zuchttauglichkeitsprüfung |
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21.06.2010 22:59 |
Forum: Zucht |
Hallo Veronika,
im LV NRW wird es demnächst wieder eine zentrale ZTP geben. Frag doch beim Vorstand dort einmal nach.
Herzliche Grüße
Susanne
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Thema: Hirtenzug Impressionen aus Berlin |
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An alle Berufsschäfer und Halter Altdeutscher Hütehunde:
Günther Czerkus, einer der Organisatoren beim Hirtenzug, bittet Euch herzlich, die Veranstaltung durch Eure Anwesenheit bei der nächsten öffentlichen Veranstaltung am Samstag, den 26.06. auf dem Marktplatz in Lüneburg zu unterstützen. Der BUND wird dort in der Zeit von 9-12.00 Uhr einen Infostand organisieren, anschließend will man gemeinsam zu der Wiese ziehen, auf der der Schäfer mit seinen Schafen rastet.
Die öffentliche Wirkung des Hirtenzuges ist um so eindrücklicher, je mehr Menschen ihre Verbundenheit mit den Zielen der Schäfer und Schafhalter durch ihre Anwesenheit bei solchen Gelegenheiten demonstrieren.
Wenn es euch irgendwie möglich ist, dann kommt bitte am Samstag für diese Stunden nach Lüneburg!!
Nähere Informationen bei Günther Czerkus, Tel: 06566- 93077.
Vielen Dank im Voraus,
Susanne
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Thema: Hirtenzug 2010 |
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An alle Berufsschäfer und Halter Altdeutscher Hütehunde:
Günther Czerkus, einer der Organisatoren beim Hirtenzug, bittet Euch herzlich, die Veranstaltung durch Eure Anwesenheit bei der nächsten öffentlichen Veranstaltung am Samstag, den 26.06. auf dem Marktplatz in Lüneburg zu unterstützen. Der BUND wird dort in der Zeit von 9-12.00 Uhr einen Infostand organisieren, anschließend will man gemeinsam zu der Wiese ziehen, auf der der Schäfer mit seinen Schafen rastet.
Die öffentliche Wirkung des Hirtenzuges ist um so eindrücklicher, je mehr Menschen ihre Verbundenheit mit den Zielen der Schäfer und Schafhalter durch ihre Anwesenheit bei solchen Gelegenheiten demonstrieren.
Wenn es euch irgendwie möglich ist, dann kommt bitte am Samstag für diese Stunden nach Lüneburg!!
Nähere Informationen bei Günther Czerkus, Tel: 06566- 93077.
Vielen Dank im Voraus,
Susanne
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Thema: Arbeiten an der Schafherde |
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Ich glaube, die Frage musst du etwas ausführlicher stellen.
Suchst du jemanden, der hier im Forum aktiv ist, der seine Altdeutschen beim täglichen Hüten einsetzt?
Herzliche Grüße von Susanne
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Thema: Ich hab da mal ne Frage... |
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Hallo Daniel,
vielen Dank für den Hinweis, denn du hast recht, es geht hier um zwei unterschiedlich motivierte Handlungsabläufe und beides ist wichtig, sowohl das Training als auch die Erziehung.
Es gibt Verhaltensweisen, die der Hund versuchsweise an den Tag legt und schaut, wie weit er damit durchkommt. Da geht es vielleicht um Langeweile, Dominanz oder Kontrolle. So etwas bekomme ich durch kurze, knappe zeitnahe Einwirkungen (Erziehung) gut in den Griff, ob ich da nun Flaschen nach dem Hund werfe oder es schaffe, mich anders verständlich zu machen, das bleibt jedem selbst überlassen.
Es gibt aber gerade bei den Altdeutschen immer wieder die Exemplare, die durch Schlüsselreize, die mit dem Hütehunderbe zusammenhängen, so schnell in eine so extreme Trieblage geraten, dass sie für Außenreize nicht mehr zugänglich sind. Beim Schäfer ist das nicht so wichtig, der nutzt diese Eigenschaft im positiven Sinne für sich und lässt diese Exemplare gleich an die ziehende Herde: Die rennen sich den Triebstau von der Seele und sind dann wieder zu steuern, wenn das erste Feuer abgearbeitet ist.
Das geht bei den Zivilisationshunden nicht. Die fangen an zu Kläffen, Beißen oder Ziehen oder alles zusammen oder denken sich was anderes aus. Ob das beim Anblick von anderen Hunden, Wild oder sich entfernenden Objekten ist. Diese Hunde kannst du vielleicht vorübergehend unter einem Flaschenberg begraben, die nehmen den nur als kurzfristiges Hindernis, um sich dann wieder geradlinig in Richtung Objekt der Begierde voranzuarbeiten.
Diese Hunde müssen lernen, ihre Triebe zu kontrollieren und anders zu kanalisieren. Und das, obwohl der Reiz permanent vor ihrer Nase wedelt. Klar, ich hätte meine Hündin in Grund und Boden rucken, unterwerfen, mit Flaschen bombardieren oder ähnliches tun können. Will ich aber nicht. Denn ich möchte einen Hund, der gerade in den Momenten größter Versuchung (z. B. rennende Schafe, fliehende Rehe oder flüchtende Katzen) gelernt hat, zu widerstehen. Ich will einen Hund, der seine Triebe im Griff hat und auf das erste Kommando gehorcht, aber dennoch abgeht wie eine Rakete, wenn ich ihn an das Vieh schicke.
Das bekomme ich durch Training hin, schrittweises Desensibilisieren beim Anblick der Reize, Einfordern der Unterordnung (Erzeihung geht mit diesem Training Hand in Hand) und, um eine positive Arbeitsstimmung zu erhalten, bekommt mein Hund Lob und Futterbestätigung, denn ich will mir den zu jeder Zeit freudig und schnell arbeitenden Hund erhalten.
Die Altdeutschen sind in ihrem Temperament so unterschiedlich wie in ihrem Äußeren und jeder Hund fordert von uns individuelle Strategien. Bin gespannt auf eure weiteren Erfahrungen!
Herzliche Grüße von Susanne
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Thema: Fuchs - Fundhund zu vermitteln |
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Vielen Dank für diese tolle Nachricht - ein ungetrübtes Happy End!!!
Euch weiterhin viel Spaß und Freude mit Chili!
Herzlichen Gruß von Susanne
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Thema: Ich hab da mal ne Frage... |
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Hallo Jenny,
das kann u. U. auch noch eine ganze Weile dauern, bis der Hund kapiert, dass du das Kläffen nicht leiden kannst. Meine Hündin hat nicht gebellt, sondern geschrien, aus Leibeskräften, wann immer jemand der Familie sich von ihr beim Spazierengehen entfernt hat und sie nicht hinterher kam oder sie am Fahrrad neben mir bleiben sollte, während die anderen schon vorweg geradelt sind.
Das war ein unglaublich langer Weg, viele Versuche mit den unterschiedlichsten Trainings und Ablenkungsmanövern. Letzten Endes hat die Taktik gewirkt, dass ich sie soweit hatte, dass sie sich voll auf mich konzentrieren musste, mit Unterordnung und leckerster Belohnung, dass die Stärke des Reizes einfach nicht mehr als unerträglich empfunden wurde.
Aber es hat gedauert....!!!!
Viel Spaß, Erfolg und einen langen Atem wünscht
Susanne
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Thema: Hallo.... |
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Hallo Uschi,
nun ja, Fehler kommen vor....
......kleiner Scherz, auch dir und deinem Hund ein herzliches Willkommen!
Viel Spaß beim Stöbern!
Susanne
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Thema: Neuling aus Hessen |
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Hallo Lotte,
zum Thema Beschäftigung findest du hier im Forum schon einiges an Einträgen und Anregungen. Wichtig ist vor allem, dass Ballspiele keine ausreichende Beschäftigung sind, auch wenn diese zur Abwechslung mal ganz lustig für beide Seiten sind. Viele der Hütehunde neigen dazu, sog. Balljunkies zu werden (geht auch mit Stöcken - noch schlimmer- nervtötend und für den Hund echt gesundheitsgefährdend)!
Eine mögliche Lösung liegt in der Abwechslung der Aufgaben: mal Suchen, mal Holen, mal einfach nur Flitzen- und dem regelmäßigen Training und Abfordern eines feinen Alltagsgehorsams.
Was nutzt mir das Ausüben des anspruchsvollsten Hundesports, wenn der Hund in den normalen Situationen (Katze von rechts nach links) nicht mehr zu kontrollieren ist?
Überlege dir Kommandos, die gut abzufragen sind auf normalen Spaziergängen: weites Vorausschicken, Steh auf Entfernung, Umrunden von Koppeln, Bleib aus jeder Bewegung und trotz vielfältiger Ablenkungen, usw - das fordert euch beide. Fang mit kleinen Übungen nah bei dir an, die du sowohl im Haus als auch unterwegs trainierst. Dann steigerst du in kleinen Schritten die Schwierigkeit.
Denke vorher darüber nach, wie du dem Hund vermitteln willst, was du von ihm erwartest, damit du klare Signale setzen kannst. Das ist gerade bei einem unsicheren Hund von Bedeutung, der nur wachsen kann durch deine Bestätigung.
Viel Spaß beim Training,
Susanne
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Thema: Fuchs - Fundhund zu vermitteln |
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Hallo Martina,
und wie jedes Ding hat auch die Weitergabe der Informationen über die Altdeutschen an die Tierheime zwei Seiten:
- ja, es können potentielle Interessenten besser informiert, Fehlvermittlungen vermieden werden und anderen, die sich zur Übernahme eines Altdeutschen aus dem Tierheim entschlossen haben gleich Ratschläge und Ansprechpartner mit auf den Weg gegeben werden, aber
- leider aber führt es auch dazu, dass immer wieder Hunde aus dem Tierheim als potenzielle Altdeutsche vermittelt werden mit dem Hinweis: "Wo der Hund genau herkommt, wissen wir nicht. Aber hier war mal ein Schäfer in der Nähe, der hat wohl aufgehört und dessen Hunde sind hier in der Gegend vermittelt worden, kann gut sein, dass ihrer auch daher stammt. Dann wäre das ein Altdeutscher Hütehund (die sehen ja eh alle ganz unterschiedlich aus....) !" Mit einem Mal haben sie etwas ganz besonderes an der Leine, einen Vertreter der aussterbenden Haustierrassen!
Und dann freuen sich die neuen Besitzer noch mehr, sie haben einen ungeschliffenen Diamanten voller ungenutzem Hütetrieb an der Leine und nicht "nur" einen schlecht erzogenen Mischling. Diese Menschen sind manchmal dann ganz enttäuscht (und die Vermittlung der Hintergrundnformation sehr zeitaufwendig), wenn man Ihnen diese Vorstellung dann wieder nehmen muss.
Nichts desto trotz hast du Recht, es ist die Aufgabe der AAH zu informieren und ich bin eigentlich ganz zufrieden, dass immer häufiger inzwischen erst die Zuchtwarte von den Tierheimen informiert und gefragt werden, bevor ein Fundhund als Altdeutscher deklariert wird.
Schön, dass du den Kontakt zu den Besitzern dort halten wirst, so kannst du vielleicht allen das Leben etwas erleichtern durch Vermitteln von Informationen über die Besonderheiten des Hundes.
Ganz herzliche Grüße von Susanne
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Thema: Vorstellung |
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Hallo Sonja,
von wem kam denn diese Aussage? Welches Seminar wolltest du denn belegen?
In der Regel geht man als Privatmensch mit einem AH zu solchen Seminaren, um die Hüteanlagen des Hundes zu überprüfen und um weiter am Gehorsam, dem Timing und den richtigen Kommandos zu arbeiten. Im besten Fall kann man den Hund später eine Zuchttauglichkeitsprüfung (ZTP) an der Herde absolvieren zu lassen.
Sinn und Zweck der ZTP ist weniger, alle Hunde als potenzielle Zuchttiere zu registrieren, es ist eben auch die Überprüfung der Eigenschaften der Hunde und eine Möglichkeit zu schauen, ob die Verpaarung eine gelungene war im Hinblick auf den Hütetrieb.
So können die Zuchtwarte den Erfolg der Zuchtarbeit beurteilen und wenigstens einen kleinen Eindruck vom genetischen Potenzial bekommen. Darum ist es auch so wichtig, grundsätzlich alle Junghunde beim Zuchtwart des Landesverbandes früher oder später einmal vorzustellen, denn je mehr Hunde /Daten sie sammeln, um so bessser können weitere Verpaarungen empfohlen werden.
Andere Seminare wenden sich tatsächlich an Viehhalter und Menschen, die ihre Hunde sowohl für den Beruf als auch im Sport führen, wie oft bei den Bordern oder Kelpies der Fall. Das ist aber eine ganz andere Art des Hütens, geht weitaus mehr in die Richtung der Koppelarbeit mit wenigen Schafen oder Kühen.
Halter von Altdeutschen werden Schwierigkeiten haben, Schäfer zu finden, die einen "mal eben" mit dem Hund zum Hüten an eine richtige Herde lassen. Denn neben der fehlenden Erfahrung des Menschen wird durch das Einsetzen fremder Hunde die Herde so beunruhigt, dass sie weniger frisst = weniger Zuwachs = Verdienstausfall für den Schäfer oder Mehrarbeit = wird nur in Ausnahmefällen toleriert.
Dazu muss man vorsichtig sein, was im Hund geweckt wird. Meine Hündin hat nach drei Wochen Arbeit beim Schäfer dort die Zusammenarbeit verweigert, bei mir daheim aber begonnen, den Autos auf der Landstraße hinterher zu sprinten. Das war nicht lustig.....
Dies Verhalten hat nicht lange angehalten, konnte sie schnell wieder für meine Art der Beschäftigung motivieren, aber ich habe großen Respekt vor dem Versuch, in unseren Hunden beide Triebe gleichermaßen zu lenken. Zumal sich die Kommandos und das Verhaltensrepertoire nicht optimal ergänzen, zum Teil sogar entgegenstehen. Für den Hund ein sehr verwirrender Zustand, für die Schafe anstrengend und nicht nett.
Zum Hüten gehört ein ruhiger und verlässlicher Hund, der seine Triebe im Pendeln an der Herde abarbeitet, die Schafe in Ruhe lässt, aber trotzdem aufmerksam und jederzeit lenkbar ist. Das erwibt sich der Hund über das regelmäßige Arbeiten an der Herde, nicht in einem Tagesseminar.
An ein solches Verhalten sind unsere Hunde nicht gewöhnt, für die heißt zu Beginn der Ausbildung: Arbeit an der Herde = ausgebremster Jagdtrieb und warten auf die Chance zum Greifen und Hetzen. Darum empfehlen wir zur Vorbereitung auf eine ZTP auch beides: besucht die ZTP-Seminare zum Vorbereiten der Kommandos und Überprüfen des Grundgehorsams und einige Tage mit einem Schäfer und euren (meist angeleinten) Hunden bei der Herde, um dem Hund die Zeit und die Möglichkeit zu geben, seine Triebe in die richtigen Bahnen zu lenken.
Herzliche Grüße von Susanne
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Thema: Artikel in Liebes Land |
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Es gibt mal wieder einen Artikel über unsere Altdeutschen in der Zeitschrift "Liebes Land" .
Gruß von Susanne
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