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Autor Beitrag
Thema: Umgang mit Jungbullen
Daniela

Antworten: 9
Hits: 2.015
25.09.2008 13:07 Forum: User helfen Usern


mit dem Stock eins auf die Nase hilft auch manchmal...
aber eine Frage - WO lebst Du, dass Du unbedingt auf irgendwelchen Weiden spazieren gehen musst?
Mir reicht es schon, wenn wir bei einem nächtlichen Einsatz versehentlich auf eine Mutterkuhweide geraten und dann möglichst schnell wieder davon runterkommen. Einmal wars eine Bullenweide. Nicht lustig, wirklich nicht... Es werden immer wieder mal Menschen (meist Landwirte) von Bullen getötet, entweder umgerannt, gegen das Wasserfass gedrückt (hinter dem sie Schutz suchen) oder mit dem Horn aufgeschlitzt und verbluten dann. Auf dem Land steht das jedes Jahr mindestens 1-2x in der Zeitung...

Ich vermeide solche Aktionen, wo es nur geht. Trotz Kuhhund...

VG
Daniela
Thema: Vorstellung
Daniela

Antworten: 56
Hits: 8.551
03.09.2008 01:15 Forum: Vorstellung


Hi,
also wir haben hier ein Homberg/Ohm, das liegt an der A5 im Vogelsberg, dann gibts noch ein Homberg/Efze, das ist mehr Richtung Kassel (immer da, wo´s sich staut kurz vorm Kirchheimer Dreieck), sowie ein Bad Homburg v.d. Höhe, das ist auf der anderen Seite vom Taunus, sozusagen das Frankfurter Tor zum Taunus.

Ich nehme aber mal an, dass dieses Homburg hier gemeint ist:
de.wikipedia.org/wiki/Homburg_(Saar)
das ist nicht hier bei mir in der Gegend.

CU
Daniela
Thema: Läufig mit 5 Monaten?
Daniela

Antworten: 15
Hits: 2.746
03.09.2008 01:09 Forum: Läufigkeit/Trächtigkeit/Welpenaufzucht


Hi,

auszuschließen ist das nicht, aber nicht so wahrscheinlich. Mal mit ner Urinprobe zum Tierarzt, könnte auch mal eine Blasenentzündung sein, ggf. auch eine Junghundvaginitis.
Ob Läufigkeit in der Nähe oder nicht, zeigt ein Abstrich sehr sicher und einfach.

Also, statt rätseln, einfach wen fragen, der sich damit auskennt ;-)) - dafür sind TÄ da. Ohne Untersuchung gehts halt nicht.

VG
Daniela
Thema: Rettungshunde für Nepal
Daniela

Antworten: 4
Hits: 1.329
28.08.2008 13:02 Forum: User helfen Usern


Hallo Elischka,

Kuss ja, immer her... Dankedanke, geh ruhig mal mit einem guten Beispiel hier voran!
Mein OK für Werbung bei Deiner Firma hast Du natürlich! Prost
Wir brauchen insgesamt ja nicht wenig Geld für das Projekt, wobei wenig immer relativ ist. Je nach dem wie groß die Firma ist, sind ein paar tausend Euro ja nur peanuts, die man mal eben von der Steuer absetzt.

Glaub mir, ich bevorzuge AAH für die Rettungshundearbeit und kenne genau ihre Qualitäten. Das Problem ist, dass die ja nicht so ganz einfach zu handeln sind, da sind DSH halt einfacher gestrickt und für die Verhältnisse dort einfacher zu händeln. Aber ich werd denen das schon noch schmackhaft machen. Ein Westerwälder hätte da garantiert auch seinen Spaß... der darf sich dann an den Yaks austoben, die auf den Trekkingpfaden im Weg stehen und die Suchmannschaft nicht durchlassen...

Das mit der gedeckten Hündin haben wir bereits im Hinterkopf, das muss nur vom Timing her so passen, dass sie noch in der ersten Hälfte der Trächtigkeit ist, wenn wir fliegen, am besten kurz nach dem Decken. Die Reise und Umstellung ist mit ganz schön viel Stress für die Hunde verbunden, das möchte ich einer hochtragenden Hündin nicht zumuten. Mal gucken, was sich da timen lässt und schließlich werden ja noch weitere Transportflüge folgen, nach unserer Reise. Wir wollen es aber erst mal grundsätzlich ausprobieren und Erfahrungen sammeln.

Also, macht alle schön Werbung für uns. Wir freuen uns über Verlinkung auf Euren Homepages und natürlich über jede Menge Spenden!

VG
Daniela
Thema: Rettungshunde für Nepal
Daniela

Antworten: 4
Hits: 1.329
Rettungshunde für Nepal 23.08.2008 15:58 Forum: User helfen Usern


Hallo zusammen,

mal etwas völlig Off-topic, aber in eigener Sache.
Ich hoffe, die Admin haben nichts dagegen, wenn ich hier zu Spenden aufrufe!

Wie ich bereits anderweitig angekündigt habe, möchte ich unsere Initiative Rettungshunde für Nepal vorstellen und Euch um Unterstützung bitten.

Rettungshunde für Nepal ist eine private Initiative, die die einzige Rettungshundestaffel in Nepal, die Himalaya Rescue Dog Squad Nepal beim Wiederaufbau nach dem Bürgerkrieg unterstützt.

Vor etwa 8 oder 9 Jahren lernten wir, Daniela Neika und Stefanie Goebels, zwei befreundete Rettungshundeausbilderinnen - wie es der Zufall will - Ingo Schnabel via Internet kennen. Ingo ist Deutsch-Holländer, gerade 60 geworden und lebt seit vielen Jahren in Asien. Er hat in den 70er Jahren die Rettungshundearbeit im Iran eingeführt, das Land aber unter dem Ayatollah-Regime verlassen. Vor 19 Jahren gründete er die Himalaya Rescue Dog Squad Nepal (HRDSN), die einzige Rettungshundestaffel in Nepal.
Homepage: www.hrdsnrescue.org.np

Nepal ist eins der ärmsten Länder der Welt. Es gehört außerdem zu den am meisten Erdbeben-gefährdeten Ländern der Erde und wird jedes Jahr aufs neue während der Monsunmonate von Überschwemmungen, Erdrutschen, Schlammlawinen usw. heimgesucht, bei denen Menschen in Not geraten, verschüttet werden und Häuser einstürzen. Über diese Katastrophen wird im Fernsehen hier nur sehr selten berichtet. Dies ist eins der Betätigungsfelder der Rettungshundestaffel, das zweite ist die Suche nach vermissten Einheimischen und vor allem Trekking-Touristen, die in dem unzugänglichen Land, das größtenteils nur zu Fuß oder per Helikopter zu erreichen ist, umfangreiche Sucheinsätze der Staffel nach sich ziehen.
Aufgrund der knappen Transportkapazitäten (nur ein internationaler Flughafen im ganzen Land) und der extremen topographischen Bedingungen (Transporte sind auf dem Lande in weiten Bereichen nur zu Fuß oder per Helikopter möglich), ist ein zeitnaher Einsatz von ausländischen Suchmannschaften im Katastrophenfall praktisch utopisch.

Im Laufe der Jahre ist aus der HRDSN-Staffel ein richtig großes Hilfsprojekt geworden, es beinhaltet ein eigenes Hospital, eine Schule für die Kinder der Hundeführer (die Staffel besteht aus Einheimischen der unteren Kasten, so dass eine Schulausbildung sonst kaum möglich wäre), sowie eine Trekkingherberge mit "Restaurant", dass sich vor allem aus dem eigenen Garten, von den eigenen Hühnern und Kaninchen sowie einer Teichanlage mit Tilapias versorgt.
Das nächste Projekt, das in Angriff genommen werden soll, ist der Umzug der Basisstation, ein Flying doctor service (so etwas gibt es in Nepal nicht) und der Aufbau einer Katastrophen-Hilfsmannschaft mit einem mobilen Hospital.

Die HRDSN finanziert sich aus Spenden und Einnahmen aus dem Trekkingrestaurant. Leider brach in der Zeit, als wir uns kennenlernten, in Nepal ein Bürgerkrieg aus und die Rebellenangriffe verhinderten jegliche Rettungshundeausbildung und -einsätze. Damals war gerade der letzte English Springer Spaniel der Staffel gestorben und Ingo lud uns spontan ein, die Staffel zu besuchen, die Hunde tierärztlich zu betreuen und bei der Rettungshundeausbildung zu helfen - sowie, wenn irgend möglich, einen neuen Springer Spaniel aus Europa mitzubringen.
Leider war unsere Aktion wegen der teilweise extrem gefährlichen Sicherheitslage bisher nicht möglich. In den letzten 8 Jahren haben sich die meisten Hilfsprojekte aus Nepal zurückgezogen und viele Spender sind abgesprungen. Auch die Rettungshundestaffel hat herbe Verluste erlitten, von den ehemals rund 15 Hunden leben nur noch zwei Deutsche Schäferhündinnen im Alter von 4 und 6 Jahren, alle anderen sind mit der Zeit alters-, unfall- oder krankheitsbedingt gestorben. Die Staffel muss also völlig von Null wieder neu aufgebaut werden. Und dafür braucht es in erster Linie neue Hunde.

Nun hat sich die politische Situation grundlegend geändert, die Monarchie wurde abgesetzt und Nepal ist seit Mai 2008 eine Demokratische Bundesrepublik. Die Maoistenrebellen haben ihre Kämpfe eingestellt und die Lage ist stabil geworden. Wir werden Mitte November nach Nepal fliegen und unser Versprechen wahr machen. Wir werden mindestens einen, evt. auch zwei junge Springer Spaniel (je nach Cargo-Kapazität des Fliegers) und je nach Spendenaufkommen, auch weitere Hunde mitbringen und die Hundeführer zwei Wochen lang in der Ausbildung der Hunde betreuen. Außerdem werden wir tiermedizinische Fortbildungen für die Staffel und die Paramedics (Sanitäter) durchführen und entsprechende Medikamente und Equipment mitbringen. Wir arbeiten dazu eng mit der Deutschen Botschaft in Kathmandu zusammen.

Unsere eigenen Reisekosten tragen wir selbst, der Flugpreis liegt derzeit bei etwas über 1000 € pro Person.
Für die Anschaffung der Medikamente versuchen wir, Sponsoren bei den Pharmafirmen zu finden, was aber durch die Änderung des Arzneimittelgesetzes nicht sehr ergiebig sein wird - wir werden das meiste selbst kaufen müssen.

Die Anschaffungskosten für den oder die Welpen (300-800 Euro), deren Flugkosten (steht noch nicht fest, aber lt. Reiseagentur ist mit rund 800 Euro pro Tier zu rechnen), die Anschaffungskosten für die Flugboxen, der Unterhalt der Hunde bis zum Abflugdatum, Futter, Zubehör usw. müssen wir aber aus Spenden finanzieren. Einen Teil der Kosten werden wir durch das Freiverweiserseminar, das wir im September veranstalten, einfahren.
Und der Rest.... dazu brauchen wir Eure Unterstützung. Da wir dazu mit dem Förderverein unserer Rettungshundestaffel zusammenarbeiten, sind wir in der Lage, steuerabzugsfähige Spendenquittungen auszustellen.

Auch wenn wir keine AHH nach Nepal bringen werden, hoffe ich, dass unter Euch Leute sind, die ein wenig Geld gut investieren wollen. Gerade Hundeleute, die selbst viel in ihre Tiere und in den persönlichen Austausch bei Treffen und Trainings quer durch Deutschland investieren, haben ja vielleicht den einen oder anderen Euro übrig?
Karl-Heinz Böhm wettete einmal, dass niemand nur 1 DM spenden würde, und daraus ist ein tragfähiges Entwicklungshilfeprojekt geworden. Von daher - wenn jeder von Euch nur einen oder ein paar Euro spendet (ab 10 € stellen wir Spendenquittungen aus), kommt da schon eine ganze Menge zusammen!

Also, wir hoffen auf Eure Unterstützung. Jeder Cent zählt!

Die Spendenaktion wird auch noch nach unserer Reise weitergehen - denn es werden noch mehr Hunde benötigt. Wir brauchen mindstens 15 Hunde (neben Springern auch DSH und Malinois). Auch wenn wir nicht ständig selbst nach Nepal fliegen können, so gibt es doch ein Netz von Nepalfreunden, die auf ihrern Reisen einen Hund aus Europa mitnehmen können.

Unser Spendenkonto: Verein zur Förderung des Rettungshundewesens, Stichwort Nepal,
Kontonummer: 200 712 071
Bankleitzahl: 513 500 25
Sparkasse Giessen
Zweck: Nepal
Für Überweisungen aus dem Ausland:
IBAN: DE47 5135 0025 0200 7120 71
SWIFT BIC: HELADEF1GIE

Alle Infos über unsere Aktion und über die HRDSN (auf Deutsch!) findet Ihr auf unserer Homepage!

www.rettungshunde-nepal.de

Vielen Dank schon mal,

Daniela
Thema: Vorstellung
Daniela

Antworten: 56
Hits: 8.551
08.08.2008 10:29 Forum: Vorstellung


Hi Sonja,
hab Deine Email bekommen und werde sie in Ruhe beantworten, sobald es meine Zeit zulässt. Zuviel Nachtdienste und andere Projektvorbereitungen derzeit ...

Winken VG
Daniela
Thema: Sommerfest des Landesverbandes Hessen
Daniela

Antworten: 40
Hits: 6.107
12.07.2008 18:23 Forum: Treffen und Veranstaltungen


Hier ist er, so im Alter von knapp 5 Wochen
Thema: Milben
Daniela

Antworten: 7
Hits: 1.525
12.07.2008 18:04 Forum: Gesundheit/Ernährung


Herbstgrasmilben am besten mit den Fingernägeln oder einer Zahnbürste mechanisch entfernen. Ansonsten hilft auch Stronghold als Vorbeuge.

VG
Daniela
Thema: Rettungshunde-Eignungstest
Daniela

Antworten: 9
Hits: 2.310
12.07.2008 18:02 Forum: Ausbildung/Beschäftigung


die Filme sind beim Entwickeln, leider hat dann irgendwann die Batterie der Kamera den Geist aufgegeben und vieles ist leider nicht dabei.

Dann gabs noch die Trageübung, wo eine Fremdperson den Hund hochheben und 10 m wegtragen muss, sowie die Situation, dass neben dem Hund eine Person hinfällt, einen moment liegenbleibt und dann plötzlich aufspringt und schreiend wegläuft. Feuer und Rauch gabs auch noch, und noch den Kompressor, den sich die Hunde mal genauer anschauen mussten usw


Also, Fotos in Kürze
VG
Daniela
Thema: Rettungshunde-Eignungstest
Daniela

Antworten: 9
Hits: 2.310
10.07.2008 15:39 Forum: Ausbildung/Beschäftigung


nööö

wollte nur mal strunxen...
Thema: Rettungshunde-Eignungstest
Daniela

Antworten: 9
Hits: 2.310
Rettungshunde-Eignungstest 09.07.2008 23:13 Forum: Ausbildung/Beschäftigung


Hi zusammen,

übrigens... hab ja lange nichts mehr von Barrys Fortschritten bei der RH-Ausbildung erzählt.

Er hat vorletzten Montag seinen RH-Eignungstest bestanden. Und er war gar nicht so übel großes Grinsen .

Wollte ich nur mal mitteilen...

VG
Daniela
Thema: Sommerfest des Landesverbandes Hessen
Daniela

Antworten: 40
Hits: 6.107
RE: Fotos... 09.07.2008 11:05 Forum: Treffen und Veranstaltungen


Das war wirklich ein sehr schönes Hoffest. Danke für die Fotos, schönes Portrait von Barry (3. von oben), soviele gibts von ihm noch nicht im Netz großes Grinsen

Ich glaube, die Einheimischen aus Seelbach und Umgebung hielten sich mengenmäßig mit den "Schlachtenbummlern" aus halb-Deutschland die Waage. Genial war die "Rentnershow". Essen war lecker - und- diesmal hab ich wenigstens etliche Leute gekannt und wiedererkannt Zwinker

Das letzte mal in Seelbach war ich vor einigen Wochen zwar auch in "Hundedingen", aber aus anderem Anlass. Eine Vermisstensuche oberhalb des Orts. Drei unserer Hunde hatten Witterung (darunter auch mein alter Rentner Amigo, der beim Gassigehen einen Geruchspool anzeigte), leider konnten wir aufgrund des ständig wechselnden Windes in dem zerklüfteten Gelände die Herkunft des Geruchspools nicht mehr ausmachen. Die Fundstelle war dann auf der anderen Talseite ein paar hundert Meter oberhalb. Während unserer Suche war die Person bereits tot und wurde später anderweitig gefunden. Aber das sind andere Dinge, die Örtlichkeit ist bei mir nun auch etwas angenehmer verknüpft!

VG
Daniela
Thema: Kurzbericht: Seminar am 17.5.2008
Daniela

Antworten: 38
Hits: 5.216
30.06.2008 08:11 Forum: Seminare


Hi,

Du wirst lachen, aber es gibt auch RH, die so triebgesteuert sind, dass man sie im Einsatz entweder kernig wieder an die Arbeit rufen muss und auch solche, die nur noch zähnklappernd und pissend ihren eigenen Dingen nachgehen - deren Hundeführer haben echt ein Problem. großes Grinsen naja wofür gibts Skalpelle... Die meisten Rüden arbeiten aber trotzdem, denn auch Spaziergängerhunde sind gelegentlich läufig. Da Amigo früh schon kastriert wurde, hab ich da keinerlei Erfahrungen mit eigenen Hunden, schaun mer mal, was Barry sagt. Bisher findet er duftende Mädels einfach nur nett, auf dem kontaminierten Gelände suchen und anderes Training stellt bisher kein Problem dar. (mal abgesehen vom Gepisse).

Läufige Hündinnen sind m.E. in der RH-Arbeit wesentlich schlimmer, denn ein Rüde kommt auch im Training immer mal mit dem Geruch in Kontakt und lernt trotzdem weiter zu arbeiten. Läufige Hündinnen kann man mitunter völlig vergessen, zumindest in der Stehzeit. Die nutzen schon mal flugs die Gelegenheit, sich jemanden zu suchen, mit dem sie sich für ne halbe Stunde verdrücken können. Daher sind läufige Hündinnen als RH bei Einsätzen idR nicht mit dabei.

CU
Daniela
Thema: Sommerfest des Landesverbandes Hessen
Daniela

Antworten: 40
Hits: 6.107
29.06.2008 20:19 Forum: Treffen und Veranstaltungen


Hi,
da ich weder im einen noch im anderen LV Mitglied bin, ist mir das Geplänkel so ziemlich Wurscht.

Auch mit gammligen Kadavertonnen hätte ich keine Probleme, damit hab ich einschlägige Erfahrungen. Zwinker so schnell bringt mich da nichts zum Brech , ich hab die Dinger früher auch im Hochsommer sauber gemacht, inklusive autolytischem Inhalt Zwinker Solange die dazugehörigen Fliegen sich nicht auf meinem Essen breit machen So nicht

Also, in Dillenburg war ich die mit dem uralten roten, ausgesprochen wolligen Fuchs und dem 8 monatigen ungestümen (ok, unerzogenen) WWK. Ich dachte, das Chaotengespann wäre nicht zu übersehen gewesen Pfeif . Ich selbst hatte anfangs noch eine hellgelbe Jeans an. Später nahm sie eher Tarnfarbe an.

In dieser Formation werden wir nächsten Sonntag auch wieder erscheinen. Vermutlich vermehrt in der RH-Ecke Zwinker

VG
Daniela
Thema: Kurzbericht: Seminar am 17.5.2008
Daniela

Antworten: 38
Hits: 5.216
29.06.2008 20:06 Forum: Seminare


Lach tot und dann treffen sich beide (Halbenhundrüde und läufige Mannhündin) in der Mitte, alle Schafe schauen diskret weg und was haben wir dann...

ein Schäferstündchen! auslach ätsch
Thema: Sommerfest des Landesverbandes Hessen
Daniela

Antworten: 40
Hits: 6.107
27.06.2008 13:26 Forum: Treffen und Veranstaltungen


Klar, wir sind mit dabei. Hab extra meinen Dienst getauscht. Es werden auch diverse Altdeutsche Rettungshunde dabei sein, habe ich mir sagen lassen ;-)
Seelbach ist nicht weit von mir, da war ich neulich erst im Einsatz.

Ich freu mich schon, da diverse alte und neue Bekannte zu treffen. Und vielleicht Barrys Geschwister?

Wer aus dem Forum kommt denn? Und wie erkennt man Euch dort? Beim letzten Hütelehrgang in Dillenburg waren sicher auch Leute von hier da, aber ich konnte niemanden zuordnen.


VG
Daniela mit Barry und Amigo
Thema: Kurzbericht: Seminar am 17.5.2008
Daniela

Antworten: 38
Hits: 5.216
23.05.2008 13:17 Forum: Seminare


Die Frage ist, will ich so einen Hund überhaupt ruhiger bekommen?
Dann kann ich mir gleich einen Neufundländer holen, der ist von vornherein ruhiger. Gerade die Power ist es doch, die den WWK als Arbeitshund ausmacht. Oder kauft sich etwa jemand einen Porsche und lässt dann den Motor auf Fiesta-Niveau drosseln???

Die meisten in Verhaltensproblemen bewanderten Tiermediziner sind mittlerweile von der Mode abgekommen, dass "aggressive" Rüden unbedingt kastriert werden sollen. Durch die Kastration kann man nur den Anteil an Aggressionsverhalten ausschalten, der mit dem Testosteron direkt gekoppelt ist. Die meisten Verhaltensprobleme resultieren hingegen aus Unterforderung, schlechter oder gar keiner Erziehung und Fehlverhalten des Hundeführers. Das kann man mit Kastrationen nicht beheben, dafür braucht es Umdenken und eine Verhaltensänderung des Besitzers und entsprechendes Training von Hundeführer und Hund.
Als Amigo kastriert wurde, fing er gerade an, auf andere Rüden loszugehen, das Verhalten generalisierte sich dann bald auf alle anderen Hunde. Es ging mit seiner frühen Kastration nicht darum, ihn ruhiger zu bekommen (bloß nicht!), sondern ihn verträglicher und ggf. führiger zu machen (wie beim Wallach). Resultat: Ich habe es später sehr bereut, dass er keine Gene mehr weiter geben konnte. Ruhiger ist er Gott sei Dank nie geworden, seine Triebigkeit und Arbeitsfreude blieb ungebrochen. Die Führigkeit haben wir im Laufe der Jahre ausschließlich durch Training und bessere Teamarbeit hinbekommen, und was die Aggressionen anging, die gingen durch die Kastration definitiv nicht weg. Das kam erst Jahre später durch spezielles Training mit einer versierten Hundetrainerin (hätte ich vorher gewusst, dass man damit so einen Erfolg haben kann, hätte ich das schon etliche Jahre vorher gemacht). Jetzt, wo er Rentner ist, bin ich allerdings nicht unfroh über die Kastration. Er hat schon genug altersbedingte Krankheiten, da kann ich auf Prostataprobleme gerne verzichten.

Ein Rüde, der womöglich gutes genetisches Potential hat, wird bei mir nur noch kastriert, wenn es aus medizinischen Gründen unumgänglich ist (Hodentumor, Prostatakrankheiten...). Bei einer Hündin sähe das anders aus, ich würde sie kastrieren, da ich mit einer 2mal im Jahr läufigen und dann für jeweils 1 Monat nicht brauchbaren Hündin im Einsatz und v.a. im Alltag (bei unkastrierten Rüden im Haus) nicht viel anfangen kann. Da würde ich mir aber überlegen, ob es dann wirklich auch ein WWK sein müsste, oder nicht lieber ein Mix, wo es auf die Genetik nicht so ankommt.

Aber irgendwie schweifen wir gerade gewaltig vom Thema des Threads ab...

CU
Daniela
Thema: Kurzbericht: Seminar am 17.5.2008
Daniela

Antworten: 38
Hits: 5.216
22.05.2008 10:24 Forum: Seminare


Jetzt schon kastriert??? Nee, oder?

Mein Ehrgeiz ist schon irgendwo geweckt Zwinker , allerdings ist es so, dass die RH-Arbeit absoluten Vorrang hat, denn dafür habe ich mir den Hund geholt und ich brauche dringend wieder einen Einsatzhund, vor allem auch einen auslandstauglichen Einsatzhund. Die Halbwertzeit von RH ist leider begrenzt, irgendwann kommt der Verschleiß zum Tragen und die Arthrosen sorgen früher oder später dafür, dass es eben nicht mehr über Stock und Stein gehen kann. Decken kann er aber immer noch... ich will ihn erst mal im Winter einsatzfähig haben, und da haben wir noch genug Arbeit vor uns. Wenn das alles unter Dach und Fach ist, können wir uns mal intensiver nach einer netten Rinderherde umschauen... bis dahin werden wir vielleicht gelegentlich das eine oder andere Schaf-Seminar heimsuchen, sofern es meine Zeit zulässt. Die eine oder andere Furche wird sich auf dem Spaziergang sicherlich auch finden lassen. Aber da rennt uns die Zeit ja nicht weg. Der Kleine darf ruhig erst mal ein-zwei Jahre alt werden. Und vor der ZT steht bei mir immer noch das HD-röntgen. Nicht nur wegen der Vererbung, sondern vor allem, weil ich wissen muss, was ich ihm als RH zumuten kann.

Dann schaun mer mal... Zwinker

Daniela
Thema: Kurzbericht: Seminar am 17.5.2008
Daniela

Antworten: 38
Hits: 5.216
21.05.2008 14:06 Forum: Seminare


Hej,
ihr braucht Euch wegen mir jetzt nicht die Köpfe heiß diskutieren. Soll mein Hund doch tief beißen, das ist ja eh egal, da es ein RH wird und ich nicht vorhabe, ihn an einen Schäfer oder Rindviehhalter zu verkaufen, oder in Ausbildung zu geben.

Wenn es um die ZTP geht, vielleicht machen wir den mal oder wir lassen es auch sein, denn die RH-Arbeit geht bei mir allemal vor. Dann muss er halt als Kuhhund an Kühen getestet werden. Das macht für mich die Sache nicht wirklich leichter, denn einen Workshop zu finden, wo ich an einer Schaf-Herde trainieren könnte, oder einen Schäfer, der mich - wenn denn irgendwann der Gehorsam stimmt - an seine Schafe lässt, das ist offensichtlich nicht so schwierig. An Gelegenheiten zu kommen, um an Rindern (an Hunden eingewöhnte Rinder) zu arbeiten, dürfte weitaus schwieriger sein.

Wie auch immer, mir hat gut gefallen, was mein Hund bei dem Seminar an Veranlagung gezeigt hat. Ich bin kein Landwirt oder Schäfer und daher benötige ich für meine Arbeit nur soviel Hüterei, dass mein Hund bei der Suche Klauentiere in Ruhe lässt. Wenn solche Seminare dazu beitragen, war das Geld gut investiert.

VG
Daniela
Thema: Kurzbericht: Seminar am 17.5.2008
Daniela

Antworten: 38
Hits: 5.216
18.05.2008 09:05 Forum: Seminare


Auch ich bin gestern mit einem hundemüden, gut ausgelasteten Barry heimgekehrt, der sich nur noch nach dem Fressen hingelegt hat und keinen Bock mehr auf Blödsinn und Schabernack hatte. Wir sollten sowas öfters machen.

Preislich finde ich, für 40 Euro für Mitglieder war das Seminar absolut ok, vor allem mit Vollverpflegung. Dass Nichtmitglieder wie ich halt draufzahlen müssen, ist eine logisch Sache, wobei jeder selbst entscheiden muss, wo die Schmerzgrenze liegt. (Für berufliche Fortbildungen gebe ich weit mehr Geld aus...)

Da ich von den Anwesenden anfangs niemanden kannte, stand ich anfangs etwas dumm rum, aber das gab sich dann mit der Zeit und über die Hunde kommt man schnell ins Gespräch. Um so später der Tag, desto netter die Leute ;-)
Barrys Züchter trafen wir dann auch, er hat ihn seit Welpenalter nicht mehr gesehen, und er ist ja jetzt fast 9 Monate alt. Leider hatte Christian praktisch keine Gelegenheit, den Kampfdackel in Aktion zu sehen (das war am Anfang auch sicher gut so).

Was mir persönlich gut gefallen hat, war, dass jeder genug Eigenverantwortung hatte, mit seinem Hund zu arbeiten oder Pause zu machen, wie es der Hund anbot. Ich habe sehr viel über meinen Hund gelernt und für mich ein sehr wichtiger Punkt - die Hütearbeit verträgt sich hervorragend mit der RH-Arbeit, da die Distanzarbeit und der Gehorsam unserer eigentlichen Aufgabe ebenfalls sehr zu gute kommt. Außerdem bräuchte ich mit einem an der Herde angelernten Hund nicht zu fürchten, dass ihm in der Suche die Instinkte durchgehen und er bei der nächstbesten Viehherde seinen Auftrag vergisst und ganz viele kleine Herden produziert Pfeif . (Was bei Amigo damals durchaus immer möglich gewesen wäre, zumindest in den Anfangsjahren).

Was die Anforderungen an die ZTP angehen, da bin ich doch deutlich ernüchtert. Sooo einfach ist das nämlich dann doch nicht, wenn man mit seinem Privathund nicht wenigstens halbwegs regelmäßig an einer Herde üben kann. Ich sehe da einfach den Zeitaufwand, der zusätzlich zur RH-Arbeit auf uns zukäme (neben Arbeit und Haushalt...).

Was ich vermisst habe, ist eine Art Bewertung des Hundes und ein "wie geht es jetzt weiter". Nachdem ich (ganz gegen meinen Willen Heiligenschein ) den Jungspund an der Herde dann doch von der Leine lassen sollte und die 3-4 gestandenen Schäfer sich das Spiel anschauten, bekam ich als einziges zu hören, dass der Hund jetzt zum Schäfer sollte und man das gesehen hätte, was man sich gedacht hätte... Augen rollen Wie jetzt, ist das positiv gemeint oder negativ... Man müsse jetzt nur noch wissen, wie der Griff sei- und der ist zumindest im Spiel mit Hunden tief im Fesselbereich. Damit sei der Hund für den Schäfer wertlos... bitte wie? Ich hab einen Westerwälder KUHhund an der Leine. Bei Kühen soll er genau dort beißen... genau dieser Griff ist doch das einzigartige, genetisch fixierte, das vom Aussterben bedroht ist, weil es sich bei Einkreuzungen verliert??? Sonst müsste er Westerwälder SCHAFhund heißen, oder irre ich da in meiner Laienansicht?
Wie auch immer, die Eierchen bleiben bis auf weiteres auf jeden Fall dran und alles weitere wird sich zeigen. Ansonsten habe ich eine ganze Menge über meinen Hund gelernt, habe bei ihm während dieses einen Tages eine ganze Menge Fortschritte gesehen (dafür, dass wir das zum ersten Mal gemacht haben, war es zum Schluss schon richtig gut) und wir sind wieder einen Schritt näher an das Ziel gekommen, ein Team zu bilden.

Grüße an die anderen Teilnehmer und die Veranstalter!

Daniela mit Barry und Amigo
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